British hardened field defences of World War II, Militärische Befestigungen an der britischen Küste, Vereinigtes Königreich.
Britische gehärtete Feldverteidigungen des Zweiten Weltkriegs sind Betonschutzbauten, die sich über Strände und strategische Punkte im Landesinneren verteilen und insgesamt etwa 28.000 Anlagen umfassen. Viele dieser Pillboxen haben dicke Betonwände mit inneren Regalen und Tischen zur Waffenunterstützung sowie Schießpositionen.
Nach Deutschlands Invasion der Niederlande im Mai 1940 begannen die Briten mit dem massiven Bau dieser Verteidigungsanlagen als Schutzmaßnahme gegen eine mögliche Invasion. Dieses Bauprogramm spiegelt die militärische Strategie wider, die Küste und wichtige Positionen im Landesinneren zu sichern.
Diese Strukturen sind Teil der lokalen Geschichtserzählung und zeigen, wie Gemeinden sich an Kriegszeiten erinnern und diese Orte in ihre Besucher- und Wanderwege eingebunden haben.
Viele dieser Strukturen sind heute schwer erreichbar und erfordern oft einen Fußmarsch über unebenes Gelände oder Strände, was festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit erfordert. Besucher sollten sich vor dem Besuch über die genauen Standorte informieren, da sie über große Gebiete verteilt liegen und nicht alle leicht zugänglich sind.
Einige dieser Bunkerstellen haben sich zu wertvollen Lebensräumen für Fledermauskolonien entwickelt, die die stabilen Strukturen und kühlen, dunklen Bedingungen als Sommerquartiere nutzen. Dies ist ein überraschendes Beispiel dafür, wie Kriegsrelikte neue ökologische Funktionen erfüllen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.