Putney, Wohnviertel am Themseufer im Südwesten Londons, Vereinigtes Königreich
Putney ist ein Wohnviertel am Ufer der Themse im Südwesten Londons, das sich um den Straßenzug Upper Richmond Road erstreckt. Die Häuserzeilen führen zur Uferpromenade hinunter, während sich nach Süden offene Heide- und Parkflächen erstrecken.
Im Jahr 1647 versammelten sich Soldaten der Parlamentsarmee in der örtlichen Kirche und führten Debatten über demokratische Rechte und Wahlrecht. Die Gegend entwickelte sich später zu einem beliebten Wohnviertel mit Anbindung ans wachsende Eisenbahnnetz im 19. Jahrhundert.
Der jährliche Ruderwettbewerb zwischen Oxford und Cambridge beginnt im Frühjahr nahe der Brücke und zieht große Zuschauermassen ans Ufer. Lokale Rudervereine nutzen das Wasser täglich für Training und Wettkämpfe, wobei ihre Bootshäuser einen lebendigen Teil des Flusslebens bilden.
Die Brücke verbindet das Viertel mit der Nordseite der Themse, während zwei U-Bahn-Stationen Zugang zur District Line bieten. Regelmäßige Zugverbindungen führen vom Bahnhof zu anderen Teilen der Stadt, ergänzt durch zahlreiche Buslinien.
Auf der Heide südlich des Ortes stehen mehrere alte Grabhügel aus vorgeschichtlicher Zeit. Die Königin Elisabeth I. besuchte dieses offene Gelände mehrmals, um Truppen bei Übungen zuzuschauen.
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