Cramond Island, Gezeiteninsel im Firth of Forth, Schottland
Cramond Island ist eine Gezeiteninseln im Firth of Forth bei Edinburgh, die sich etwa 300 Meter in die Länge erstreckt und etwa 20 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Insel ist mit dem Festland durch einen Damm verbunden, der bei Flut teilweise oder vollständig überflutet wird.
Die Insel wurde während des Zweiten Weltkriegs militärisch befestigt und mit Bunkern, Geschützstellungen und einem Damm mit Betonpfeilern ausgestattet, um U-Boote abzuwehren. Diese Verteidigungsanlagen zeugen von der strategischen Bedeutung des Firth of Forth während des Krieges.
Die Insel ist ein Anziehungspunkt für Besucher, die alte Befestigungen erkunden möchten, während sie den Blick auf die Skyline Edinburghs und die Brücken über den Forth genießen. Menschen nutzen diesen Ort, um Geschichte hautnah zu erleben und gleichzeitig die Umgebung des Meeresarms zu entdecken.
Der Zugang zur Insel hängt von den Gezeitentabellen ab, da der Damm bei Flut überflutet wird und den Zugang unmöglich macht. Es ist wichtig, die Gezeitenvorhersage zu prüfen und genügend Zeit einzuplanen, um sicher vor der nächsten Flut zurückzukehren.
Der Damm ist mit einer charakteristischen Reihe von Betonpfeilern gebaut, die sich etwa 1,2 Kilometer vom Festland zur Insel erstrecken und bei Ebbe deutlich sichtbar werden. Diese Säulen bildeten eine ungewöhnliche Unterseesperranlage, die U-Boote daran hindern sollte, in flachen Gewässern zu operieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.