Tyneside, Stadtregion entlang des Flusses Tyne in Nordengland.
Tyneside ist eine zusammenhängende Stadtregion entlang des Flusses Tyne in Nordengland, die mehrere Verwaltungsbezirke auf beiden Ufern umfasst. Die bebauten Gebiete erstrecken sich vom Stadtzentrum von Newcastle bis zu den Küstenorten an der Nordsee und verbinden Wohnviertel, Industrie- und Hafenzonen miteinander.
Der Kohleabbau begann hier um 1200 und brachte im Laufe der Jahrhunderte Werften, Stahlwerke und Maschinenbaubetriebe hervor. Deutsche Handwerker siedelten sich bereits um 1600 an und trugen zur Entwicklung der Metallindustrie bei, die bis ins 20. Jahrhundert das Stadtbild prägte.
Die Bewohner sprechen einen deutlich erkennbaren Dialekt, der vom jahrhundertelangen Bergbau und den eng verbundenen Arbeitergemeinschaften geprägt wurde. In den Pubs und Cafés am Fluss hört man heute noch diese typische Sprechweise, die für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen ist.
Die Metro verbindet alle Stadtteile miteinander und fährt auch bis zu den Küstenorten, sodass sich verschiedene Bereiche der Region leicht erreichen lassen. Entlang des Flusses gibt es Fußgängerwege und Radstrecken, die einen Überblick über die urbanen Zonen und Uferlandschaften ermöglichen.
Ruderregatten waren im frühen 19. Jahrhundert so populär, dass Tausende ans Ufer strömten und auf die Profisportler wetteten. Diese Wettkämpfe trugen dazu bei, dass sich der Sport im ganzen Land verbreitete und noch heute Ruderclubs am Fluss aktiv sind.
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