Valle Crucis Abbey, Zisterzienserabtei in Llantysilio, Wales
Valle Crucis Abbey ist eine Klosterruine in Wales aus dem 13. Jahrhundert mit erhaltenen Steinmauern und Fundamenten. Die Anlage zeigt die Westfront, ein Kapitelhaus mit Rippengewölben und einen Fischeich, einer der wenigen erhaltenen aus der Zeit der Zisterzienser in Wales.
Ein walisischer Prinz gründete dieses Kloster 1201 als letztes Zisterzienserkloster, das im Mittelalter in Wales errichtet wurde. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Region, bis religiöse Veränderungen in England seinen Betrieb beendeten.
Der Name Eliseg-Säule geht auf das 9. Jahrhundert zurück und prägt bis heute die Identität des Ortes. Besucher können dieses steinerne Kreuz sehen, das dem Kloster seinen lateinischen Namen gab.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erreichen und bietet offene Zugänge zum Erkunden der Ruinen ohne Barrieren. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben sein kann.
Im 15. Jahrhundert zogen mehrere walisische Dichter an diesen Ort, darunter einer, der seine letzten Jahre hier verbrachte. Diese literarische Verbindung macht die Ruinen zu mehr als nur Steinen, sondern zu einem Ort mit tieferen Kulturwurzeln.
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