Llanidloes, Kleinstadt im Vereinigten Königreich
Llanidloes ist eine Stadt in Powys, Wales, die sich an einem Übergangspunkt zwischen sanft gewölbten Hügeln und rauen Bergen erstreckt. Das Stadtbild verbindet Fachwerkbauten aus der Grenzregion mit georgianischen Ziegeln und viktorianischen Terrassen, wobei die schwarzweißen Fachwerkmuster besonders an der alten Markthalle auffallen.
Llanidloes wurde im 7. Jahrhundert gegründet, als der keltische Heilige Idloes eine Kirche auf erhöhtem Land über dem Fluss Severn errichtete. Die Normans bauten später eine Motte-and-Bailey-Burg an der westlichen Seite, und im Mittelalter erhielt die Stadt zwei Urkunden, die ihre Märkte und später ihre Selbstverwaltung als Flecken bis 1974 sicherten.
Llanidloes trägt den Namen des heiligen Idloes aus dem 7. Jahrhundert, dessen Kirche noch heute das Zentrum des Ortes prägt. Die Straßen folgen einem Gittermuster aus dem Mittelalter, und überall finden sich Spuren der Textilherstellung, die einmal das Handwerk und den Alltag bestimmte.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und sind zu Fuß erreichbar, von der Markthalle über Flussweg bis zu Geschäften und Pubs. Das Museumsviertel im Rathaus bietet Ausstellungen zur Textil- und Bergbaugeschichte sowie Informationen zum Zugang zu Wanderwegen entlang des Flusses Severn.
Eine lokale Legende erzählt von einer Flasche, die unter der Short Bridge verborgen sein soll und einen unruhigen Geist der Lady Jeffries enthält, die ihrer bösen Taten wegen keine Ruhe fand. Die Geschichte hält, dass der Geist befreit wird, wenn Efeu bis zur Brüstung der Brücke wächst.
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