Carlisle railway station, Bahnhof in Carlisle, England
Der Carlisle railway station ist ein viktorianischer Knotenpunktbahnhof im Tudorstil in Nordwestengland. Die acht Bahnsteige umfassen drei Durchfahrgleise und fünf Kopfgleise unter einem historischen Glasdach, das im Jahr 2018 restauriert wurde.
Die ersten Züge verkehrten im September 1847, noch bevor die Bauarbeiten an der Anlage abgeschlossen waren. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der Bahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen England und Schottland.
Der Bahnhof trägt seinen Namen nach der nahegelegenen Zitadelle, einer ehemaligen Festungsanlage aus dem Mittelalter. Die Tudorfassade mit ihren roten Ziegelwänden und weißen Steinelementen prägt den ersten Eindruck für Reisende, die hier aus mehreren Richtungen eintreffen.
Die Bahnsteige sind über Treppen und Aufzüge erreichbar, wobei die Kopfgleise an der Nordseite liegen. Die Linien nach Glasgow, London und weiteren Zielen kreuzen sich hier, sodass Umsteigeverbindungen meist ohne lange Wartezeiten möglich sind.
Der Architekt William Tite entwarf die Fassade in einem Tudorstil, der für Bahnhöfe dieser Zeit ungewöhnlich war. Das Gebäude erhielt den Denkmalstatus Grade II*, was nur etwa sechs Prozent aller geschützten Bauwerke in England erreichen.
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