Island of Danna, Gezeiteninsel in Argyll and Bute, Schottland
Die Insel Danna ist eine Gezeitensinsel in Argyll and Bute, die sich über mehrere hundert Hektar erstreckt und eine Höhe von etwa 54 Metern erreicht. Sie ist über einen Steindamm mit dem schottischen Festland verbunden und wird von sanften Hügeln und offenen Graslandschaften geprägt, mit felsigen Küsten und kleinen Buchten ringsum.
Der Name stammt aus der Wikingerzeit und weist auf skandinavischen Einfluss hin, der diese schottische Küste über Jahrhunderte prägte. Die Insel war traditionell besiedelt, spiegelt aber heute eher die lange Geschichte der Besiedlung und Isolation dieser nördlichen Regionen wider.
Die Insel ist heute vor allem für ihre Vogelbeobachtung bekannt, besonders in den flachen Buchten und Küstenbereichen, wo Seevögel ganzjährig zu sehen sind. Besucher finden hier einen Ort, an dem die Natur den Tagesrhythmus bestimmt und wilde Tierwelt im Mittelpunkt steht.
Die Zugänglichkeit hängt stark vom Gezeitenverlauf ab, da der Steindamm bei Flut überflutet wird und die Insel dann nur vom Wasser umgeben ist. Wer sie besuchen möchte, sollte sich vorher über die Gezeitentabellen informieren und mit genügend Zeit für die An- und Abfahrt rechnen.
Die Insel beherbergt eine der größten Populationen von Seehunden und Kegelrobben an der schottischen Westküste, die man in den ruhigen Buchten beobachten kann. Diese Säugetiere nutzen die felsigen Bereiche zur Ruhe und zum Aufzucht ihrer Jungen.
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