St Cecilia's Abbey, Ryde, Benediktinerkloster in Ryde, England
St Cecilia's Abbey ist ein Benediktinerkloster in Ryde auf der Isle of Wight und besteht aus einer Klosteranlage mit Kreuzgängen und einer Kirche, die vom Architekten Edward Goldie entworfen wurde. Der Komplex liegt in der Nähe von Appley House und funktioniert bis heute als aktives Kloster mit einer Gemeinschaft von Nonnen.
Das Kloster wurde 1882 gegründet, als französische Nonnen aufgrund antiklerikaler Gesetze nach England zogen und sich 1901 dauerhaft in Ryde niederließen. Die Ansiedlung war ein Fluchtpunkt für Ordensgemeinschaften, die in ihrer Heimat Verfolgung erlebten.
Die Nonnen singen täglich Gregorianische Gesänge während der Messe und des Stundengebets, eine Form, die hier seit Generationen gepflegt wird. Besucher können diesen religiösen Gesang während der Gottesdienste hören und erleben, wie diese alte Tradition den Rhythmus des Alltags prägt.
Besucher können handgefertigte Waren wie Altarbrote, Kerzen und andere Produkte kaufen, die von den Nonnen hergestellt werden und die Selbstversorgung der Gemeinschaft unterstützen. Die Gegenstände werden in kleinen Mengen vor Ort produziert und ermöglichen es Besuchern, die Gemeinschaft direkt zu unterstützen.
Im Jahr 1974 wurden die Nonnen die erste weibliche Ordensgemeinschaft im Vereinigten Königreich, die Gregorianische Gesänge aufnahm, nachdem Papst Paul VI. dies angeordnet hatte. Diese Aufnahmen dokumentieren eine Form der sakralen Musik, die hier mit großer Hingabe bewahrt wird.
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