Bute House, Offizielle Residenz am Charlotte Square, Edinburgh, Schottland
Bute House ist ein klassisches georgianisches Haus an der Nordseite von Charlotte Square, entworfen vom Architekten Robert Adam mit harmonischen Fensterfronten und einer kunstvoll verzierten Eingangstür. Die drei Stockwerke zeigen die für das späte 18. Jahrhundert typische Symmetrie mit Sandsteinfassade und schmiedeeisernen Geländern an den Stufen.
Robert Adam entwarf das Gebäude 1791 als Teil der ersten Stadterweiterung von Edinburgh, die damals eine der modernsten Planungen Europas darstellte. Der Marquess of Bute erwarb das Haus später und bewohnte es über Generationen, bis der National Trust for Scotland es 1966 übernahm und es zum Amtssitz des Ersten Ministers machte.
Die klassische georgianische Residenz trägt ihren Namen nach dem Marquess of Bute, der sie über lange Zeit bewohnte, bevor sie zur Amtswohnung wurde. Heute empfängt der Erste Minister hier regelmäßig Gäste bei offiziellen Anlässen und nutzt die Empfangsräume für Regierungstreffen, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Das Gebäude dient als Amtssitz und private Wohnung und ist daher normalerweise nicht für Besucher geöffnet, kann aber von außen vom Platz aus betrachtet werden. Charlotte Square liegt zentral in der Neustadt und ist von den meisten Teilen der Altstadt aus zu Fuß erreichbar.
Die Fassade am Charlotte Square folgt einem einheitlichen Entwurf von Robert Adam, sodass alle Häuser zusammen wie ein großes Palais wirken, obwohl jedes einzelne ein eigenständiges Gebäude ist. Dieser architektonische Kunstgriff prägt das Erscheinungsbild des ganzen Platzes und verleiht ihm seinen eleganten Zusammenhalt.
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