Pharaoh’s Island, Flussinsel in der Themse, Surrey, England
Pharaoh's Island ist eine bewohnte Flussinsel in der Themse, nahe Shepperton in Surrey. Die Insel ist über eine Privatbrücke nicht erreichbar und beherbergt eine kleine Siedlung aus Häusern, die dicht entlang des Ufers angeordnet sind.
Die Insel war früher als Dog Ait bekannt, bevor die britische Staatskasse sie Admiral Nelson nach seinem Sieg in der Seeschlacht am Nil 1798 als Geschenk erwarb. Nelson nahm das Geschenk zwar an, lebte aber nie auf der Insel.
Die Bewohner gaben ihren Häusern Namen nach ägyptischen Orten, als Erinnerung an Nelsons Sieg am Nil, und dieser Brauch ist bis heute sichtbar, etwa an Schildern und Hausnamen. Das gibt der Insel eine ganz eigene Note, die man schon beim Anlegen am Bootssteg bemerkt.
Die Insel ist ausschließlich per Boot erreichbar, da es keine Brücken zum Festland gibt. Es handelt sich um eine Privatinsel mit Wohnhäusern, daher sollten Besucher die Privatsphäre der Bewohner respektieren.
Die Insel diente als Drehort für John Boormans Filme Hope and Glory (1987) und Queen and Country (2014). Die meisten Besucher wissen nichts von dieser Verbindung zum britischen Kino.
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