Ynys Gifftan, Gezeiteninsel im Dwyryd-Mündung, Wales.
Ynys Gifftan ist eine Gezeiteninsel in der Mündung des Dwyryd in Wales, die sich etwa 38 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Die Insel besteht aus felsigem Untergrund und trägt die Überreste einer verlassenen Hütte, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts leersteht.
Die Insel wurde lange Zeit von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, bis die letzten Bewohner Mitte des 20. Jahrhunderts fortgingen. Dieser Rückgang der Besiedlung markierte das Ende einer Ära, in der Menschen sich der extremen Isolation trotzten.
Der Ort war lange Zeit Heimat für eine kleine Gemeinschaft, die vom Wechsel der Gezeiten geprägt wurde. Heute kann man noch die Ruinen dieser Besiedlung sehen und spüren, wie isoliert das Leben hier einmal war.
Der Zugang ist nur bei Ebbe und etwa drei Stunden davor und danach möglich, da der Fußweg sonst von Wasser überflutet ist. Es ist wichtig, die Gezeitentabellen vor dem Besuch zu prüfen und genügend Zeit für den Rückweg einzuplanen.
Der Weg zur Insel führt über zwei Flusskanäle und ist nicht gekennzeichnet, was bedeutet, dass Besucher Navigationskenntnisse brauchen. Diese Herausforderung hält viele Menschen fern und bewahrt den Ort vor Überlauf.
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