HM Prison Parkhurst, Kategorie-B-Gefängnis auf der Isle of Wight, Vereinigtes Königreich
HM Prison Parkhurst ist eine Kategorie-B-Gefängnisanlage auf der Isle of Wight, die mehrere Gebäude umfasst und Teil des größeren HMP Isle of Wight-Komplexes ist. Die Einrichtung ist durch verstärkte Umfassungsmauern gekennzeichnet und beherbergt männliche Insassen, die lange Haftstrafen verbüßen.
Das Gebäude wurde 1805 gegründet und diente zunächst als Militärkrankenhaus und Kinderasyl, bevor es 1838 in ein Gefängnis für junge männliche Straftäter umgewandelt wurde. Diese Umwandlung markierte den Übergang von sozialer Fürsorge zu punitivem Justizsystem in Großbritannien.
Das Gefängnis war eng mit der britischen Kolonialgeschichte verbunden, da über 1500 junge Insassen im Alter von 12 bis 18 Jahren in Siedlungen in Australien und Neuseeland geschickt wurden. Diese Praxis prägte die Wahrnehmung der Anstalt als Ort, an dem jugendliche Straftäter zu neuen Anfängen in den Kolonien geschickt wurden.
Der Besuch ist nicht öffentlich zugänglich, und Sicherheitsmaßnahmen sind sehr streng, wie bei allen Hochsicherheitsgefängnissen. Für autorisierte Personen gibt es organisierte Besichtigungen, die im Voraus angefordert werden müssen.
1843 stellten Insassen Ziegel her, die für den Bau der Flügel C und M unter der Leitung von Gouverneur Kapitän George Hall verwendet wurden. Diese Praxis war Teil eines Rehabilitationsprogramms, das Arbeit als Mittel zur Besserung der Insassen nutzte.
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