Hawarden Old Castle, Mittelalterliche Festungsruine in Hawarden, Wales
Hawarden Old Castle ist eine Burgruine in Nordwales mit einem runden normannischen Bergfried auf einem Hügel und Resten von rechteckigen Türmen sowie Verteidigungsmauern, die sich über die Anhöhe erstrecken. Die Überreste zeigen deutlich die Struktur einer Grenzfestung mit ihren Befestigungslinien.
Der Bau der steinernen Burg begann im Jahr 1280 und ersetzte eine frühere normannische Erdschanzanlage, die als strategischer Militärstützpunkt in Nordwales diente. Während des Englischen Bürgerkriegs wurde die Festung nach einer zehnmonatigen Belagerung durch Parlamentstruppen zerstört.
Die Burg war lange Zeit ein Symbol der Macht an der Grenze zwischen Wales und England und wurde von beiden Kulturen geprägt. Besucher können heute noch die Spuren dieser geteilten Geschichte in den Steinen und der Lage des Ortes erkennen.
Die Burg ist nur an bestimmten Sonntagen für Besucher geöffnet und kann über einen steinernen Torbogen in der Mitte von Hawarden betreten werden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf unebenes Gelände einzustellen.
Unter der Burg befinden sich Spuren von eisenzeitlichen Siedlungen, was zeigt, dass dieser Hügel schon lange vor der Erbauung der Burg von Menschen besiedelt war. Dies macht den Ort zu einer Schicht verschiedener historischer Perioden übereinander.
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