Cardiff Bay, Hafenviertel und Bucht in Cardiff, Vereinigtes Königreich.
Cardiff Bay ist ein Hafenviertel an der südlichen Grenze von Cardiff, das von einem Süßwassersee geprägt wird, welcher sich aus der Mündung der Flüsse Taff und Ely bildet. Das Gebiet verbindet heute Museen, moderne Architektur und Grünanlagen zu einem Treffpunkt am Wasser.
Das Gebiet war in den frühen 1900er-Jahren der größte Kohleexporthafen der Welt, bevor es durch eine großangelegte Umgestaltung ab den 1980er-Jahren völlig erneuert wurde. Diese Verwandlung machte es von einer geschäftigen Hafenanlage zu einem modernen Wohnquartier.
Das Gebiet prägt bis heute das Erbe verschiedener Kulturen, die sich in der historischen Hafengegend niedergelassen haben. Diese Vielfalt lässt sich in der Architektur, den Geschäften und der lokalen Gemeinschaft erkennen.
Das Gebiet ist zu Fuß leicht zu erkunden und mehrere öffentliche Verkehrsmittel verbinden es mit dem Zentrum von Cardiff. Ein befestigter Weg führt auch nach Penarth, wenn man einen längeren Spaziergang machen möchte.
Das Gebiet war einst als Tiger Bay bekannt und beherbergte Seeleute und Arbeiter aus vielen verschiedenen Ländern. Diese kosmopolitische Geschichte versteckt sich heute hinter der modernen Oberfläche, obwohl lokale Museen und Denkmäler sie lebendig halten.
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