Llanthony Priory, Ruinöses Augustinerpriorat in Crucorney, Wales.
Llanthony Priory ist eine mittelalterliche Klosteranlage in der Vale of Ewyas, gelegen zwischen den steilen Hängen der Black Mountains im Brecon Beacons Nationalpark. Die Ruinen zeigen die charakteristische Anordnung mit Kirche, Kreuzgang und Wirtschaftsgebäuden, die typisch für augustinische Klöster waren.
Ein normannischer Ritter namens William de Lacy gründete diese Anlage um 1100 als religiöse Siedlung. Sie wurde schnell zu einem bedeutenden Zentrum und war eine der ersten Niederlassungen der Augustiner-Chorherren in Wales.
Die roten Sandsteinmauern zeigen zahlreiche spitzbogige Türen und Fenster, die typisch für die mittelalterliche Bauweise sind. Diese architektonischen Details erzählen von den Handwerkern, die hier vor Hunderten von Jahren arbeiteten.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und befindet sich in einer abgelegenen Gegend der Black Mountains, die zu Fuß erkundet werden kann. Besucher sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen, da die Umgebung hügelig und den Wetterbedingungen ausgesetzt ist.
Im Jahr 1327 fand der abgesetzte König Edward II. hier Zuflucht, als er sich während seiner letzten Reise von Kenilworth Castle zu seinem Gefängnis begab. Diese Episode verbindet den Ort mit einem der dramatischsten Kapitel der englischen Königsgeschichte.
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