Saint Sophia Cathedral, London, Griechisch-orthodoxe Kathedrale in Bayswater, London.
Die Sophia-Kathedrale ist ein byzantinisches Kirchengebäude aus Ziegeln an der Moscow Road im Stadtteil Bayswater. Das Innere zeigt eine gewölbte Decke, Bogenfenster und ist mit farbigen Marmorwänden und Mosaiken verziert, die byzantinische Vorbilder nachahmen.
Die Kathedrale wurde 1879 vom Architekten John Oldrid Scott erbaut und entwickelte sich zum Zentrum der orthodoxen Christen auf den Britischen Inseln. Im Jahr 1922 wurde sie vom Griechischen Patriarchat anerkannt, was ihre Bedeutung als etablierte religiöse Stätte in Großbritannien festigte.
Die Kathedrale ist ein Ort, an dem die griechisch-orthodoxe Gemeinde Londons ihre Traditionen pflegt und feiert. Besucher können die lebendige Liturgie und die Gebräuche miterleben, die seit Generationen überliefert werden.
Besucher können die Kirche erkunden und die wöchentlichen Gottesdienste besuchen, bei denen sowohl griechische als auch englische Texte verwendet werden. Ein kleines Museum im Untergeschoss zeigt Gaben aus dem 19. Jahrhundert und bietet Einblick in die Geschichte des Ortes.
Der Künstler Ludwig Thiersch entschied sich, die Ikonostase zu malen anstatt Fresken anzubringen, da Londons feuchtes Klima traditionelle Techniken nicht zuließ. Diese praktische Anpassung führte später zur Installation von Mosaiken, die dem Inneren seinen charakteristischen Glanz verleihen.
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