Drumin Castle, Mittelalterlicher Wohnturm bei Glenlivet, Schottland
Drumin Castle ist ein Wehrturm in Moray, Schottland, der auf einem strategischen Bergrücken steht und den Zusammenfluss der Flüsse Livet und Avon überblickt. Der quadratische Steinbau mit seinen dicken Mauern sitzt erhöht in der hügeligen Landschaft und ist von verschiedenen Aussichtspunkten aus sichtbar.
König Robert II vergab die Ländereien in den frühen 1370er Jahren an seinen Sohn Alexander Stewart, den Wolf von Badenoch, worauf bald darauf die Burg errichtet wurde. Die Gordon-Familie übernahm die Kontrolle gegen Ende des 15. Jahrhunderts und hielt sie mehrere Generationen lang.
Die Burg zeigt die typische Bauweise schottischer Wehrtürme aus dem späten Mittelalter, mit ihrer schmalen, aufragenden Form, die sich gegen Eindringlinge verteidigen sollte. Wer heute über das Gelände geht, kann diese praktische Architektur noch deutlich erkennen.
Man erreicht die Ruine über einen ausgewiesenen Parkplatz und folgt einem Rundweg, der über mehrere Stufen führt und die Annäherung an das Gelände ermöglicht. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und Wetterschutz zu tragen, da das Gelände je nach Jahreszeit matschig oder windig sein kann.
Die Struktur wurde von Brandräubern 1746 während des Jakobitenaufstands in Brand gesetzt, was erklären kann, warum sie später aufgegeben wurde. Diese Beschädigungen sind noch heute an den verkohlten Steinen und den unvollendeten Reparaturarbeiten an den Mauern sichtbar.
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