Montgomery Castle, Mittelalterliche Burgruine in Montgomery, Wales
Montgomery Castle ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem steilen Hugel in Montgomery, Wales, mit erhaltenen Steinmauern und Turmresten. Die Struktur zeigt typische Merkmale mittelalterlicher Wehrbaukunst mit ihrer Hohe und strategischen Lage.
König Heinrich III. ließ die Burg 1223 errichten, um die englische Kontrolle über walisische Gebiete zu sichern und Fürst Llywelyn ap Iorwerth zu verdrängen. Im Jahr 1267 wurde hier der Vertrag von Montgomery unterzeichnet, der den walisischen Fürsten erstmals offiziell anerkannte.
Die Burg wird lokal Castell Trefaldwyn genannt und spiegelt die Verflechtung walisischer und englischer Identität wider. Dieser Name und die Lage zeigen, wie die Burg beide Kulturen miteinander verband.
Das Gelande ist frei zuganglich und das ganze Jahr über erreichbar, wobei die beste Sicht auf Mauern und Strukturen bei trockenerem Wetter ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege uber den Hugel steil und bei Regen rutschig werden konnen.
Das Jahr 1267 markierte einen besonderen Wendepunkt, als dieser Ort Schauplatz eines Vertrags wurde, der erstmals einen walisischen Fürsten als gleichberechtigten Verhandlungspartner anerkannte. Besucher ubersehen oft, dass dies nicht nur ein Ort der Schlacht war, sondern auch ein Ort der diplomatischen Verständigung.
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