Llyn Melynllyn, Stausee im Vereinigten Königreich
Llyn Melynllyn ist ein kleines Hochgebirgssee in den Carneddau-Bergen von Nord-Wales auf über 600 Metern Höhe. Das Wasser wird von steilen Felswänden umgeben, während Bäche von den umliegenden Hängen herabfließen und den See speisen.
Ein Damm wurde 1887 am nördlichen Ende des Sees errichtet, um Wasser für die nahegelegene Stadt Llandudno zu speichern. Der Damm wurde 1970 absichtlich zerstört, um die Nutzung des Sees als Wasserversorgung zu beenden.
Der Name Llyn Melynllyn stammt aus dem Walisischen und bedeutet 'gelber See', was möglicherweise auf die Farbtöne des Wassers unter bestimmten Lichtverhältnissen hinweist. Die Gegend ist tief in der walisischen Kultur verwurzelt, wo die Landschaft seit Generationen Teil der lokalen Identität ist.
Es gibt keine Straße zum See, daher ist eine Wanderung durch natürliche Pfade notwendig, um dorthin zu gelangen. Besucher sollten robustes Schuhwerk, Wasser und Verpflegung mitbringen, da vor Ort keine Geschäfte oder Einrichtungen vorhanden sind.
Der See beherbergt wilde Bachforellen und arktische Saiblinge, wobei die Forellen zwischen 225 und 900 Gramm wiegen können. Angler können Tickets über einen Online-Service namens Fishing Passport erwerben, um in diesem entlegenen Hochgebirgsgewässer zu fischen.
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