The Guards Museum, Militärmuseum in Birdcage Walk, Vereinigtes Königreich.
Das Guards Museum ist ein Regimentsmuseum in den Wellington Barracks im Herzen von Westminster, London, das der Geschichte der fünf britischen Fußgarden-Regimenter gewidmet ist. Es zeigt Uniformen, Waffen, Medaillen und persönliche Gegenstände aus mehreren Jahrhunderten militärischer Geschichte.
Die fünf Fußgarden-Regimenter wurden ab 1660 gegründet, als Karl II. nach seiner Rückkehr auf den Thron seine persönliche Garde neu aufstellte. Seitdem nahmen sie an zahlreichen Konflikten teil, von den Napoleonischen Kriegen bis zu den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts.
Die fünf Fußgarden-Regimenter sind eng mit den königlichen Zeremonien verbunden, und ihre charakteristischen roten Uniformen und Bärenfellmützen sind weltweit erkennbar. Im Museum kann man diese Uniformen aus der Nähe betrachten und verstehen, welche Rolle jedes Regiment bei offiziellen Anlässen spielt.
Das Museum liegt direkt neben dem Buckingham Palace und ist gut zu Fuß von anderen zentralen Sehenswürdigkeiten erreichbar. Da es sich auf einem aktiven Militärgelände befindet, ist beim Eingang ein Ausweis erforderlich, und die Besucherzahl kann zu Stoßzeiten begrenzt sein.
Unter den Exponaten befindet sich ein ausgestopfter Hund namens Bob, der als Maskottchen eines der Regimenter während des Krimkrieges diente und bis heute eines der ungewöhnlichsten Objekte in der Sammlung ist. Seine Geschichte gibt einen persönlichen Einblick in das Alltagsleben der Soldaten abseits der offiziellen Zeremonien.
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