Montagu House, Historisches Herrenhaus in Bloomsbury, England
Das Montagu House war eine Herrschaft in Bloomsbury in London mit einer beeindruckenden Fassade aus siebzehn Jochen, zwei Hauptgeschossen und einem markanten Mansarddach, das von einer zentralen architektonischen Kuppel gekrönt wurde. Die Struktur des Gebäudes spiegelte die gehobenen Ansprüche seiner ursprünglichen Besitzer wider.
Ralph Montagu ließ das Haus zwischen 1675 und 1680 nach Entwürfen von Robert Hooke erbauen. Nach einem Brand 1686 wurde das Haus vollständig umgebaut, weshalb der französische Architekt Pouget die Neugestaltung übernahm.
Das Innere war mit aufwendigen Wandmalereien des italienischen Künstlers Antonio Verrio und dekorativen Gemälden des französischen Künstlers Jacques Rousseau geschmückt. Diese künstlerischen Arbeiten machten das Haus zu einem Ort, an dem man Kunsthandwerk und Geschmack des gehobenen Lebens sehen konnte.
Das Haus stand vom späten 18. Jahrhundert bis in die 1840er Jahre und diente zwischenzeitlich als erstes Zuhause des British Museum. Um die genauen Bedingungen bei einem Besuch zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Hintergründe seiner Nutzungsgeschichte.
Das Gebäude wurde in den 1840er Jahren abgerissen, um Platz für das neue Hauptgebäude des British Museum zu schaffen. Dieser Abriss markierte das Ende einer Ära, in der private aristokratische Häuser als öffentliche Museen umgenutzt wurden.
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