Ouse Valley Viaduct, Eisenbahnviadukt in Sussex, England
Das Ouse Valley Viaduct ist eine Eisenbahnbrücke in Mid Sussex in England, die aus 37 Ziegelbögen besteht und das Flusstal überquert. Die Konstruktion erstreckt sich über vierhundertfünfzig Meter und hebt sich neunundzwanzig Meter über den Talboden, wobei jeder Bogen aus rotem Backstein gemauert wurde.
Die Londoner Eisenbahngesellschaft baute das Viadukt zwischen 1839 und 1841 als Teil der Verbindung zwischen London und Brighton. Die Ingenieure John Urpeth Rastrick und David Mocatta entwarfen die Brücke, die den Transport durch das Tal ermöglichte.
Das als Grade II* eingestufte Bauwerk stellt ein bedeutendes Beispiel viktorianischer Eisenbahningenieurkunst in Großbritannien dar.
Züge zwischen London und Brighton überqueren täglich das Viadukt, und Besucher können es von den Wegen im Tal aus betrachten. Die besten Aussichten erhält man von den Feldern rund um Balcombe, wo die gesamte Länge sichtbar wird.
Die Pfeiler enthalten hohle Kammern mit senkrechten Schlitzen, die das Gewicht reduzieren und dennoch die Stabilität erhalten. Diese Bauweise erlaubte es, weniger Ziegel zu verwenden, ohne die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen.
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