Cullercoats, Kleinstadt im Vereinigten Königreich
Cullercoats ist ein kleines Küstendorf in North Tyneside mit einem langen Sandstrand, der sich zwischen zwei Pieren erstreckt und von hohen Felsklippen umgeben ist. Das Dorf beherbergt eine funktionsfähige Rettungsbootstation sowie ein Fischereimuseum, alte Fischerhäuser aus Stein und ein viktorianisches Wachhaus, das einst als Aussichtspunkt für Schiffe diente.
Das Dorf wurde 1539 gegründet und entwickelte sich als Fischerdorf, wobei später auch Kohleabbau und Salzproduktion hinzukamen. Im 17. Jahrhundert wurde ein Hafen mit Pier gebaut, um den Export von Salz und Kohle zu erleichtern, und im 19. Jahrhundert zog das Dorf Künstler an und baute eine Rettungsbootstation nach einem katastrophalen Sturm, bei dem viele Leben verloren gingen.
Cullercoats war lange Zeit ein Anziehungspunkt für Künstler, die das Leben der Fischer und die Küstenlandschaft darstellten. Die Dorfbewohner haben diese künstlerische Tradition bewahrt, und heute sieht man noch immer Maler und Zeichner an den Straßen und am Strand ihre Arbeiten anfertigen.
Das Dorf ist leicht mit der Bahn oder dem Auto von nahegelegenen Städten erreichbar und lässt sich dann zu Fuß erkunden. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Frühling bis Herbst, wenn das Wetter milder ist und mehr Aktivitäten stattfinden, obwohl die Küstenwege das ganze Jahr über zugänglich sind.
Die Rettungsbootstation von Cullercoats beschäftigt erstmals eine ausschließlich weibliche Crew, was eine bemerkenswerte Veränderung in diesem traditionell männerdominierten Bereich darstellt. Der amerikanische Künstler Winslow Homer verbrachte Zeit hier und schuf Gemälde von Fischern und Küstenszenen, die heute in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt sind.
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