Shrewsbury Hoard, Römische Bronzemünzensammlung im British Museum, England.
Das Shrewsbury Hoard ist eine Sammlung von etwa 9.300 Bronzemünzen aus der Römerzeit, die in einer großen Tonvase entdeckt wurden. Die Münzen stammen aus dem 4. Jahrhundert und zeigen die Vielfalt der Münzprägungen, die im spätrömischen Handel umliefen.
Die Münzen wurden zwischen 313 und 335 nach Christus geprägt, einer Zeit unter Kaiser Konstantin und seinen Nachfolgern. Diese Periode war geprägt von bedeutenden Veränderungen in der römischen Währung und Verwaltung.
Der Fund enthält eine Mischung aus Münzen verschiedener Prägungen, die zeigt, wie Geld im spätrömischen Alltag zirkulierte und gehortet wurde. Die Art der Lagerung deutet darauf hin, dass jemand diese Münzen absichtlich sammelte und aufbewahrte, vermutlich als Wertanlage oder für zukünftige Verwendung.
Der Fund wird im Shrewsbury Museum and Art Gallery in der Römerabteilung ausgestellt und kann dort besichtigt werden. Besucher sollten sich Zeit nehmen, die verschiedenen Münztypen und ihre Anordnung im Gefäß genauer anzuschauen, um die Geschichte dahinter zu verstehen.
Metallreste und Stofffragmente, die im Gefäß gefunden wurden, deuten darauf hin, dass die Münzen ursprünglich in einem Beutel aufbewahrt waren. Dies lässt vermuten, dass die Münzen als Teil eines rituellen Opfers oder einer bewussten Verbergung hinterlassen wurden.
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