Alexandra Road Estate, Brutalistische Wohnanlage in Camden, England
Alexandra Road Estate ist eine Wohnsiedlung im Londoner Stadtbezirk Camden in England. Drei parallele Betonriegel laufen entlang einer Bahnlinie, wobei der höchste Block als treppenförmige Lärmschutzwand mit acht Geschossen gestaltet wurde.
Die Siedlung entstand zwischen 1972 und 1978 nach Plänen des Architekten Neave Brown als Alternative zum klassischen Hochhausbau. Im Jahr 1993 erhielt die Anlage als erstes Nachkriegswohnprojekt die Denkmaleinstufung Grade II*, was ihre architektonische Bedeutung anerkennt.
Die Wohnanlagen gruppieren sich entlang einer autofreien Hauptstraße, die als gemeinsamer Zugang für alle Bewohner dient. Kinder spielen in den verkehrsberuhigten Bereichen zwischen den Gebäuden, während Erwachsene die gemeinsamen Terrassen und Gärten nutzen.
Die Wohnanlage befindet sich neben den Bahngleisen und ist über mehrere Zugänge von der Straßenseite her erreichbar. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein bewohntes Viertel handelt, in dem Rücksicht auf die Privatsphäre der Anwohner geboten ist.
Die höchsten Wohnungen befinden sich im achten Stock und verfügen über private Dachterrassen mit direktem Blick über die Stadt. Diese oberen Einheiten wurden als Maisonetten mit zwei Ebenen konzipiert, die über interne Treppen verbunden sind.
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