Ankerwycke Priory, Mittelalterliche Klosterruinen in Wraysbury, England.
Ankerwycke Priory ist eine historische Klosterruine am Ufer der Themse in Wraysbury, wo sich Mauerwerk aus Stein und Kreide über mehrere Perioden verteilt. Man kann erhaltene Bögen, Grundmauern von Klostergebäuden und die räumliche Anordnung des einstigen Klosters erkennen.
Die Benediktinerinnen-Abtei wurde 1160 gegründet und wuchs zu einer bedeutenden religiösen Gemeinschaft heran. Mit der Auflösung der Klöster unter Heinrich VIII. in den 1530er Jahren endete das klösterliche Leben an diesem Ort.
Der Ort war über Jahrhunderte hinweg ein weibliches Kloster, das die Lebensweise von Nonnen prägte und die Landschaft um die Themse formte. Heute erzählen die sichtbaren Grundmauern von den täglichen Aufgaben und der religiösen Ordnung, die diesen Ort einst bestimmte.
Der Ort wird vom National Trust verwaltet und ist über bezeichnete Wege zugänglich, allerdings begrenzte Parkplätze in der Nähe verfügbar. Am besten besucht man die Ruinen bei guten Lichtverhältnissen und trägeren Schuhen, da das Gelände uneben ist und die Mauerwerk-Kontur leicht zu übersehen ist.
Archäologische Ausgrabungen brachten eine Silbermünze aus der Zeit König Heinrichs III. ans Licht und Belege dafür, dass die Nonnen das Recht hatten, ihre Schweine im Wald von Windsor grasen zu lassen. Diese praktische Freiheit zeigt, dass das Kloster nicht isoliert, sondern eng mit der umgebenden Gemeinschaft und den königlichen Gütern verbunden war.
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