Alloway Auld Kirk, Mittelalterliche Kirchenruine in Alloway, Schottland
Alloway Kirk sind die Ruinen einer Steinkirche ohne Dach, deren Mauern mitten auf einem historischen Friedhof stehen und der Struktur eines mittelalterlichen Kirchengebäudes folgen. Im Inneren befinden sich zwei eiserne Schutzvorrichtungen, die einst Gräber schützten, sowie zahlreiche alte Grabsteine im Umfeld.
Die Struktur basiert auf Fundamenten aus dem 13. Jahrhundert und wurde in ihrer heutigen Form im frühen 16. Jahrhundert erbaut. Sie diente als Pfarrkirche bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, danach wurde sie schrittweise verlassen und verfiel zu Ruinen.
Die Kirche gewann literarische Bedeutung durch Robert Burns' Gedicht 'Tam o'Shanter', das übernatürliche Ereignisse an diesem Ort schildert und die Ruinen zum Symbol schottischer Folklore machte.
Der Ort ist leicht zu erreichen und kann tagsüber besucht werden, wobei das Gelände offen und einsehbar ist. Die Umgebung ist relativ eben, aber man sollte auf unebenes Gelände und alte Grabsteine achten, die den Boden bedecken.
Das Gelände beherbergt Hunderte von Grabsteinen aus dem 17. Jahrhundert bis heute, darunter das Grab des Vaters von Schottlands berühmtem Dichter. Diese gewöhnliche Bestattungsstätte wurde durch ihre Darstellung in der Literatur zu einem Ort von weitreichender kultureller Bedeutung.
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