Altinaghree Castle, Burgruine aus dem 19. Jahrhundert bei Donemana, Nordirland.
Altinaghree Castle ist eine Ruine aus dem 19. Jahrhundert auf Farmland zwischen Dunnamanagh und Ballyneaner in der Nähe von Donemana in Nordirland. Von den Steinmauern und Gebäudeteilen ist noch genug erhalten, um die ursprüngliche Größe des Gebäudes erahnen zu lassen.
William Ogilby ließ die Burg um 1860 als Familienwohnsitz errichten, wobei Steine aus Steinbrüchen in Dungiven verwendet wurden. Das Gebäude wurde jedoch nur etwa drei Jahrzehnte lang bewohnt, bevor es aufgegeben wurde.
Die Burg war einst Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens der Familie Ogilby, die dort Gäste aus der gesamten Region empfing. Der große Speisesaal galt als Herzstück dieser Zusammenkünfte und spiegelt den gehobenen Lebensstil der damaligen Landadelsfamilien wider.
Das Gelände liegt auf privatem Farmland und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Ruinen sind jedoch gut von der B49 zwischen Dunnamanagh und Claudy aus zu sehen und zu fotografieren.
James Douglas Ogilby, Sohn des Erbauers, verschwand sieben Jahre lang spurlos, bevor er eine Müllersfrau heiratete und nach Australien auswanderte. Diese Wendung im Leben der Familie zeigt, wie weit sich die Nachkommen von ihrem nordirischen Ursprung entfernten.
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