Bampton Castle, Mittelalterliche Motte-und-Bailey-Burg in Bampton, Devon, England.
Bampton Castle ist eine normannische Burganlage in Devon, bestehend aus einem etwa zwölf Meter hohen Erdwall mit rundem Graben und einer rechteckigen Befestigung. Die erhaltenen Strukturen zeigen die typische Bauweise dieser Zeit mit Erd- und Holzkonstruktionen.
Die Burg wurde um 1067 von Walter Douai gegründet, um die Kontrolle über das englische Territorium zu sichern. Im Jahr 1136 wurde sie während einer Belagerung durch König Stephans Truppen schwer beschädigt, die ihre Holzverteidigungen zerstörten.
Die Burgstätte zeigt, wie Normannen nach ihrer Ankunft schnell Befestigungen errichteten, um die lokale Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Besucher können heute noch sehen, wie der Platz angelegt wurde, um maximale Verteidigungskraft mit den natürlichen Gegebenheiten der Landschaft zu verbinden.
Der Hügel ist über Treppenstufen erreichbar und bietet von oben einen guten Blick über Bampton und die umgebende Gegend. Der Ort ist frei zugänglich, liegt aber auf einem Privatgrundstück, daher sollte man respektvoll mit dem Gelände umgehen.
Die Burganlage nutzte die Lage am Fluss Batherm als natürliche Verteidigungslinie, wobei eine Seite des quadratischen Walls direkt vom Wasser geschützt wurde. Diese geschickte Nutzung der Geografie zeigt, wie frühe Norman-Festungen mit ihrer Umgebung verflochten waren.
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