Booth Mansion, Georgianisches Stadthaus in Chester, England
Die Booth Mansion ist ein Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert in Chester, das durch Backsteinmauerwerk mit Steineinfassungen über acht Buchten und zwei Geschosse geprägt wird und teilweise in das Chester Rows-System integriert ist. Das Gebäude beherbergt heute mehrere Geschäfte, darunter eine Galerie, ein Café und Büroräume für Kreative.
George Booth ließ 1700 zwei mittelalterliche Häuser in eine einzige Residenz umwandeln und bewahrte dabei ursprüngliche Elemente aus dem 13. Jahrhundert. Diese Kombination aus mittelalterlicher Struktur und georgianischer Umgestaltung zeigt die lange Entwicklung des Standorts.
Das Gebäude diente in den 1740er und 1750er Jahren als Versammlungsort für gesellschaftliche Veranstaltungen der Bürger Chesters, bevor es später zur Kunstgalerie umgewandelt wurde. Diese Nutzung prägt bis heute den Charakter des Ortes.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich, da es sich um einen öffentlichen Raum mit mehreren Geschäften handelt. Es lohnt sich, bei gutem Wetter vorbeizuschauen, um die Fassadendetails und die Lage an der Watergate Street vollständig zu würdigen.
Die Fassade des Gebäudes verläuft in einem Winkel zur Watergate Street, was historisch zu einer Geldstrafe führte. Dieser ungewöhnliche Aufbau ist bis heute ein Merkmal, das die Augen von Passanten auf sich zieht.
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