Black Castle of Moulin, Mittelalterliche Burgruine in Moulin, Schottland
Die Black Castle of Moulin ist eine befestigte Anlage aus dem Mittelalter, von der heute noch Mauerreste, ein Turmfragment und Teile einer Umfassungsmauer zu sehen sind. Sie stand ursprünglich auf einer Insel in einem See und war damit eine wasserumgebene Verteidigunganlage.
Die Burg wurde 1326 von Sir John Campbell of Lochawe gegründet und spielte eine wichtige Rolle in der Kontrolle der Region. Sie endete 1512, als die Bewohner sie absichtlich anzündeten, um eine Pestepidemie zu stoppen.
Die Burg war einst ein wichtiger Ort für die Clans, die diese Gegend kontrollierten, und ihre Lage zeigt, wie die Macht damals über Territorien verteilt war. Besucher können heute noch sehen, wie solche Orte zur Verteidigung und zur Demonstration von Autorität genutzt wurden.
Die Ruinen liegen nordöstlich von Pitlochry und sind als geschütztes Denkmal unter britischem Schutz gestellt, was bedeutet, dass nur von außen zugänglich sind. Der beste Zugang ist zu Fuß von der nächstgelegenen Straße möglich, und das Gelände kann feucht und unebenheiten aufweisen.
Die Feuer von 1512 war nicht einfach eine Flucht, sondern eine bewusste Entscheidung der Bewohner, die das Bauwerk opferten, um die gesamte Gemeinschaft zu schützen. Dieses tragische Ereignis macht die Burg zu einem Symbol für Opferbereitschaft in einer Zeit großer Gefahr.
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