Black Museum, Polizeiliche Artefaktenmuseum in City of Westminster, Vereinigtes Königreich.
Das Crime Museum ist eine Polizeisammlung im Untergeschoss des Curtis Green Building in der City of Westminster, die mehr als 500 Objekte aus Ermittlungen und Verbrechen umfasst. Die Exponate reichen von verdeckten Waffen über gestohlene Schmuckstücke bis hin zu Werkzeugen, die bei Einbrüchen und Angriffen verwendet wurden und Jahrzehnte forensischer Arbeit dokumentieren.
Die Sammlung begann 1874 mit Objekten, die nach dem Forfeiture Act von 1870 eingezogen worden waren, und wurde ein Jahr später zur Lehrstätte für Beamte der Metropolitan Police Service. Seitdem wuchs sie durch Beweismittel aus spektakulären Fällen, die für Ausbildung und Forschung aufbewahrt wurden.
Das Museum zeigt Spuren von Verbrechen und Ermittlungswerkzeugen, die für die Ausbildung von Londoner Beamten gesammelt wurden und Einblick in Polizeiarbeit geben. In den Vitrinen liegen Beweismittel neben handschriftlichen Notizen und Fotografien aus längst abgeschlossenen Fällen, die dokumentieren, wie Täter gefasst wurden.
Der Zugang ist auf Polizeibeamte beschränkt, die nach Vereinbarung vorbeikommen, daher bleibt das Museum für die breite Öffentlichkeit geschlossen. Wer nicht im Dienst ist, hat keine Möglichkeit hineinzugehen und sollte sich auf öffentliche Archive oder Ausstellungen über Londoner Kriminalfälle konzentrieren.
Unter den Objekten liegen Totenmasken von hingerichteten Verurteilten, die in Wachs oder Gips gegossen wurden, um Gesichtszüge für spätere Studien festzuhalten. Daneben werden Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände von Ruth Ellis aufbewahrt, der letzten Frau, die in Großbritannien hingerichtet wurde.
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