Boreham House, Grade-I-gelistetes Herrenhaus in Boreham, England.
Boreham House ist ein Herrenhaus in Boreham, das auf einem 35 Hektar großen Landschaftsgarten liegt und von James Gibbs in 1728 entworfen wurde. Das Gebäude zeigt großzügige Kalksteinfassaden, markante Dachlinien und wurde durch seine charakteristischen Kutscheneinfahrten vom Anfang des 19. Jahrhunderts geprägt.
Der Bau erfolgte zwischen 1728 und 1733 für den Banker Benjamin Hoare und zeigt die Anfänge der schottischen Designbewegung in England. 1931 erwarb Industrialist Henry Ford das Anwesen und nutzte es später als europäisches Trainingszentrum.
Das Haus spiegelt die architektonischen Vorlieben wohlhabender englischer Familien wider, die im 18. Jahrhundert schottische Elemente in ihre Entwürfe integrierten. Die formalen Gärten und die großzügige Gestaltung zeigen, wie Eigentümer damals ihre Stellung durch aufwendige Landschaftsgestaltung ausdrückten.
Das Gelände ist Teil eines größeren Geschichtsprojekts und kann durch vorab vereinbarte Besichtigungen besucht werden, da die Räume zum Teil Privatnutzung unterliegen. Es empfiehlt sich, die Wege im Freien zu erkunden, wo die Landschaftsgestaltung besonders sichtbar wird.
Edward Shepherd, der Schöpfer des Shepherd Market in Mayfair, überwachte die ursprüngliche Bauarbeiten und prägte damit die künstlerische Vision des Ortes. Später ergänzte Thomas Hooper die markanten Kutscheneinfahrten, die das Erscheinungsbild des Anwesens bis heute definieren.
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