Burnham Beeches, Geschützter Wald in Buckinghamshire, England.
Burnham Beeches ist ein Waldschutzgebiet im Verwaltungsbezirk Buckinghamshire, das sich über 374 Hektar erstreckt und Hunderte uralte Buchen sowie mehrere flache Teiche umfasst. Ein Netz von Pfaden durchzieht das Gelände und führt durch offene Lichtungen, dichtes Unterholz und Bereiche mit moosbedeckten Baumstämmen.
Die City of London Corporation kaufte das Waldgebiet 1879 durch Vermittlung von Sir Henry Peek, um es als öffentliches Erholungsgebiet zu bewahren. Zuvor hatten die Grundbesitzer das Holz der Buchen als Brennmaterial und die Eicheln als Futter für Schweine genutzt.
Die alten Buchen werden seit Jahrhunderten als Kopfbäume beschnitten, wobei Äste in mehreren Metern Höhe abgeschnitten werden. Diese traditionelle Bewirtschaftung hat Bäume mit dicken, knorrigen Stämmen und breiten, flachen Kronen hervorgebracht, die heute das Gesicht dieses Waldes prägen und ihm sein ungewöhnliches Aussehen verleihen.
Der Wald ist von 8 Uhr morgens bis zur Abenddämmerung geöffnet, und ausgeschilderte Parkplätze befinden sich an mehreren Eingängen. Die Hauptwege sind breit genug für Rollstühle und Kinderwagen, während schmalere Pfade durch unebenes Gelände mit freiliegenden Wurzeln führen.
Auf der Anhöhe Seven Ways Plain liegen Erdwälle aus der Bronzezeit, die wahrscheinlich als Einfriedung für Vieh dienten. Die Wälle bilden noch heute ein erkennbares Muster aus erhöhten Linien und flachen Gräben, das zwischen den Bäumen zu sehen ist.
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