Cardiff town walls, Mittelalterliche Verteidigungsmauern im Castle-Viertel, Cardiff, Vereinigtes Königreich.
Die Cardiff-Stadtmauern sind mittelalterliche Befestigungen, die das Zentrum mit Steinblöcken umgeben und stellenweise noch heute sichtbar sind. Die Mauern umschlossen das Gebiet mit einer Länge von etwa 2 Kilometern und erreichten Höhen bis zu 3 Metern mit Dicken zwischen etwa 1,8 und 2,4 Metern.
Der Bau begann 1111 unter Robert Fitzhamon mit Holzstrukturen an vier Toren, bevor Gilbert de Clare diese später durch Steinbefestigungen ersetzte. Diese Umwandlung von Holz zu Stein war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Stadtverteidigung.
Straßennamen wie Working Street und Womanby Street bewahren Verbindungen zu nordischen Einflüssen und zeigen die frühmittelalterliche Entwicklung von Cardiff. Diese Namen erinnern an die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die die Stadt in ihren frühen Phasen prägten.
Der größte verbliebene Abschnitt steht hinter der Queen Street und ist etwa 3 Meter hoch, während weitere Fragmente in der Nähe von Geschäftszentren zu finden sind. Es ist ratsam, sich Zeit zum Erkunden zu nehmen, da die Überreste über verschiedene Teile des Stadtzentrums verteilt sind.
Die Grundlagen vieler Mauerabschnitte verschwanden während der Errichtung moderner Einkaufszentren, die heute die Orte ehemaliger mittelalterlicher Durchgänge einnehmen. Dieser Verlust zeigt, wie moderne Stadtentwicklung die historischen Schichten überlagert hat.
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