Chinese Pagoda, Elfenbeinskulptur im Metropolitan Museum of Art, Vereinigte Staaten
Die Chinesische Pagode ist eine Elfenbeinschnitzerei mit neun gestaffelten Ebenen, die mit kleinen Glocken verziert sind und nur etwa 50 Zentimeter hoch ist. Das Werk zeigt aufwendig geschnitzte Details und winzige architektonische Elemente, die eine Pagode im Miniaturformat nachbilden.
Das Werk wurde in China während der Qing-Dynastie zwischen 1784 und 1792 geschaffen und kam später in die Vereinigten Staaten. Ein Kaufmann brachte es auf einem Schiff nach Amerika, von wo aus es durch verschiedene private Besitzer wanderte, bevor das Museum es erwarb.
Dieses Werk zeigt eine westliche Interpretation chinesischer Architektur und Kunsthandwerk aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Es verkörpert die Faszination europäischer und amerikanischer Sammlern mit fernöstlichen Formen, die damals als Ausdruck exotischer Eleganz galten.
Das Werk ist zerbrechlich und wird hinter Glas in der Ausstellung gezeigt, daher ist es wichtig, die Absperrungen zu beachten. Das beste Licht zum Betrachten der feinen Details findet man am Vormittag, wenn natürliches Licht in den Galerieraum fällt.
Das Werk ahmt die berühmte Porzellanpagode von Nanjing nach, ein ursprüngliches chinesisches Bauwerk, das westliche Künstler inspirierte. Die Miniaturform ermöglichte es Sammlern, eine exotische östliche Architektur zu besitzen und als Kunstobjekt zu präsentieren.
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