Cherbury Camp, Eisenzeitliche Sumpffestung in Charney Bassett, England.
Cherbury Camp ist ein Erdwerk aus der Eisenzeit auf flachem Gelände nördlich von Charney Bassett mit einem dreifachen System aus Gräben und Wällen, die eine ovale Fläche umgeben. Die Anlage zeigt typische Merkmale dieser frühen Befestigungen und wurde systematisch errichtet, um die bewohnte Zone zu schützen.
Das Werk entstand in der Eisenzeit, wahrscheinlich zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus, und wurde später aufgegeben. Die Aufgabe erfolgte vermutlich bis zum 1. Jahrhundert vor Christus, wie archäologische Funde und Strukturen belegen.
Das Monument steht in Verbindung mit einer alten Geschichte über einen Hirten, der dänische Truppen vor ankommenden Kämpfern warnte, wobei das Pusey Horn, das heute im Victoria und Albert Museum zu sehen ist, diese Erzählung bewahrt. Die Geschichte zeigt, wie Menschen an diesem Ort mit ihrer Umgebung und deren Gefahren lebten.
Das Gelände ist über einen öffentlichen Fußweg erreichbar, der von Charney Bassett aus beginnt und zu den Überresten führt. Die Erkundung des Ortes wird dadurch erleichtert, dass das Denkmal mit Markierungen versehen ist, doch das Betreten des eigentlichen Fortgeländes ist nicht gestattet.
Anders als andere Befestigungen seiner Zeit nutzte diese Anlage absichtlich die moorige Landschaft und den Ton-Untergrund als natürliche Verteidigungsmerkmale. Diese Anpassung an das lokale Gelände zeigt das praktische Verständnis der Erbauer für die Nutzung ihrer Umgebung.
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