Collette Hoard, Bronzezeitliche Artefaktsammlung im Museum für Altertümer, Großbritannien.
Der Collette Hoard ist eine Sammlung von Bronzezeit-Objekten aus Northumberland mit sechs goldenen Verschlussringen, Armbändern, Ringen, Stiften und sechs Äxten mit Sockeln. Die Stücke wurden in der Nähe von Berwick-upon-Tweed gefunden und befinden sich jetzt im Great North Museum in Newcastle.
Ein Metalldetektiv namens John Minns entdeckte die Sammlung im April 2005 und gab ihr den Namen seiner achtjährigen Tochter, um den Fundort geheim zu halten. Das Ensemble stammt aus einer Zeit, als Menschen in Großbritannien Bronze nutzten, um Waffen, Werkzeuge und Schmuck herzustellen.
Die Sammlung zeigt frühe Bronzezeitliche Schmiedekunst aus der Region, mit Werkzeugen, die sorgfältig hergestellt wurden. Man kann sehen, wie Menschen damals sowohl praktische Gegenstände als auch Schmuck herstellten.
Die Stücke sind im Great North Museum in Newcastle zu sehen, das regelmäßig für Besucher geöffnet ist und sich leicht erreichen lässt. Es empfiehlt sich, Zeit für die Betrachtung der Details einzuplanen, da die Objekte kleine, fein gearbeitete Stücke sind.
Das Ensemble enthält das erste in Northumberland gefundene Sockelfräswerkzeug, das zeigt, wie fortschrittlich die Metallbearbeitung in dieser Region war. Diese seltene Werkzeugform hilft Archäologen zu verstehen, welche handwerklichen Techniken damals bereits vorhanden waren.
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