Cathedral Quarter, Belfast, Kunstviertel nahe der St.-Anne-Kathedrale in Belfast, Vereinigtes Königreich
Das Cathedral Quarter ist ein Kunstdistrikt im Zentrum von Belfast mit engen Gassen aus viktorianischen Zeiten, die von alten Backsteingebäuden gesäumt sind. Die Straßen beherbergen Kunstgalerien, Aufführungsstätten, Restaurants und kleine Läden, die zusammen einen von Kreativität geprägten Raum bilden.
Im 19. Jahrhundert war dieser Stadtteil das wirtschaftliche Herz von Belfast mit Lagerhäusern, die die florierenden Leinwand- und Schiffbauwerften unterstützten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor die Gegend ihre industrielle Bedeutung, wurde aber in den letzten Jahrzehnten schrittweise zu einem künstlerischen und kulturellen Zentrum umgewandelt.
Der Stadtteil erhielt seinen Namen vom benachbarten Dom und ist heute ein Treffpunkt für lokale Künstler und Kreative. Die bunten Wandgemälde und offenen Kunsträume prägen das tägliche Bild und laden die Bewohner und Besucher ein, sich mit lokaler Kunstkultur auseinanderzusetzen.
Der Stadtteil ist leicht zu Fuß erreichbar und von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs umgeben, die mit dem Rest der Stadt verbunden sind. Die meisten Orte liegen nah beieinander, sodass Besucher ohne großen Aufwand zwischen Galerien, Restaurants und Veranstaltungsorten wechseln können.
Der Spire of Hope, eine 40 Meter hohe Stahlspitze, durchbricht das Dach der St. Anne's Cathedral und wirft nachts ein Licht über den Stadtteil. Dieses moderne Element neben der historischen Architektur schafft einen unerwarteten Kontrast, der den Wandel des Viertels symbolisiert.
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