Craigie Castle, Mittelalterliche Burgruine in South Ayrshire, Schottland
Craigie Castle ist eine Burgruine in Craigie, South Ayrshire, Schottland, die ursprünglich als gewölbtes Hallenhaus errichtet wurde und später um zusätzliche Kammern erweitert wurde. Die Anlage umfasste zwei Höfe, die durch Gräben und natürliche Wasserläufe gesichert waren, sowie unterirdische Gewölberäume im Mauerwerk.
Die Burg wurde in den 1230er Jahren von der Familie Lindsay als befestigte Residenz errichtet. Im Jahr 1371 gelangte sie durch Heirat an die Familie Wallace und wechselte danach mehrfach den Besitzer.
Das Mauerwerk von Craigie Castle zeigt deutlich sichtbare Bauphasen aus verschiedenen Jahrhunderten, die von unterschiedlichen Familien stammen. Wer durch die Überreste geht, kann an den Steinlagen erkennen, wie das Gebäude nach und nach verändert wurde.
Die Ruine liegt in offenem Gelände und ist von der Nebenstraße nördlich der B730 gut zu sehen. Wer die Gegend um Kilmarnock mit dem Auto erkundet, findet den Ort ohne Schwierigkeiten.
Unter den Ruinen befinden sich unterirdische Gewölberäume, die ursprünglich Teil der Verteidigungsanlage waren und heute von Wildtieren bewohnt werden. Diese verborgenen Räume sind von der Oberfläche aus nicht sofort zu erkennen und überraschen viele Besucher.
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