Cramond Roman Fort, Römische Festung im Stadtteil Cramond, Edinburgh, Schottland.
Das Cramond Roman Fort sind Überreste einer römischen Militäranlage mit sichtbaren Fundamenten von Gebäuden, Erdwällen und archäologischen Schichten an der Mündung des River Almond. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Acres und zeigen die typische Anordnung eines Kastells mit Wohn-, Lager- und Verwaltungsbereich.
Das Fort wurde um 140 n. Chr. während der Antonine Wall errichtet und diente als strategischer Militärstützpunkt an der römischen Grenze in Schottland. Die Besatzung wechselte mehrmals, bis die Römer das Gelände um 214 n. Chr. endgültig aufgaben.
Die Altäre hier zeigen, dass Soldaten ihre eigenen Götter verehrten und ihre Gläubigkeit in Stein festhielten. Diese persönlichen religiösen Ausdrücke geben Einblick in das Leben der Menschen, die hier stationiert waren.
Das Gelände ist frei zugänglich und kann das ganze Jahr über besucht werden, wobei die Fundamente und Erdwälle am deutlichsten in den trockenen Monaten erkennbar sind. Informationstafeln vor Ort erklären die Anordnung und Zweck der verschiedenen Bereiche, und es gibt Wege, die zwischen den Ruinen durchführen.
Eine Sandsteinskulptur eines Löwen aus dem 1. Jahrhundert, die 1997 ausgegraben wurde, ist eines der bedeutendsten römischen Kunstwerke Schottlands und zeigt die künstlerischen Fähigkeiten der Römer. Das Stück war wahrscheinlich Teil einer größeren Steinskulptur, die Autorität und Macht darstellte.
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