Cratendune, Verlorene angelsächsische Siedlung nahe der Kathedrale von Ely, England.
Cratendune ist eine anglo-sächsische Siedlung etwa eineinhalb Kilometer von der Kathedrale von Ely in Cambridgeshire entfernt. Die Überreste liegen unter Schichten von Erde und Sedimenten verborgen, die sich über Jahrhunderte angesammelt haben.
Ein König gründete hier um das Jahr 607 eine Kirche, die der Jungfrau Maria gewidmet war und damit einen der frühesten christlichen Orte in der anglo-sächsischen England markierte. Dieses Ereignis stellte einen Wendepunkt in der Christianisierung der Region dar.
Die Siedlung war ein früher Ort, an dem christliche Mönche ihre Praktiken ausübten und so die religiöse Landschaft der Region prägte. Heute erinnern historische Aufzeichnungen an diese geistliche Vergangenheit.
Das Gelände liegt in einem Gebiet zwischen Ely und mehreren kleinen Dörfern der Umgebung, wo Grabungen stattfinden. Besucher sollten beachten, dass das eigentliche Siedlungsgebiet unter der modernen Landschaft verborgen liegt und daher nur durch Dokumentationen sichtbar wird.
Obwohl die Siedlung ausführlich in einer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert beschrieben ist, hat niemand bisher ihren genauen Ort nachgewiesen. Diese Diskrepanz zwischen schriftlicher Überlieferung und archäologischem Beweis macht den Ort zu einem rätselhaften Kapitel der englischen Frühmittelalter.
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