Càrn na Marbh, Bronzezeitlicher Grabhügel in Fortingall, Perth and Kinross, Schottland
Càrn na Marbh ist ein steinerner Hügel in Fortingall, der mit einem Stein namens Clach a' Phlàigh gekennzeichnet ist, der an die hier Bestatteten erinnert. Der Hügel wurde über Jahrtausende für Begräbnisse genutzt und befindet sich auf erhöhtem Gelände im Dorf.
Der Hügel wurde in der Bronzezeit errichtet und später im 14. Jahrhundert für Pestopfer genutzt. Diese Umnutzung zeigt, wie wichtige Orte ihre Bedeutung über sehr lange Zeiträume bewahrten.
Der Name Càrn na Marbh stammt aus dem Gälischen und bedeutet 'Hügel der Toten'. Der Ort zeigt, wie dieser Platz über Jahrtausende hinweg als Begräbnisstätte für die Gemeinde diente und in der lokalen Erinnerung präsent blieb.
Der Ort ist zu Fuß durch die Straßen von Fortingall erreichbar und bei der Dorfkirche gibt es Parkplätze. Festes Schuhwerk ist hilfreich, da das Gelände uneben ist und die Wege bei feuchtem Wetter rutschig werden können.
Bis 1924 fanden auf dem Hügel alljährliche Samhain-Feuer statt, bei denen die Dorfgemeinschaft traditionelle Zeremonien abhielt. Diese alte Festtradition verschwand erst vor relativ kurzer Zeit und verbindet die vorchristliche Vergangenheit mit der lokalen Gegenwart.
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