Dùn Anlaimh, Alter Crannog im Loch nan Cinneachan, Schottland
Dùn Anlaimh ist eine befestigte Inselanlage in einem schottischen See, die aus mehreren rechteckigen Gebäuden besteht, die in einer Reihe angeordnet sind. Die Strukturen stehen auf einer künstlich geschaffenen oder verstärkten Insel, die Schutz und Kontrolle über das Wasser bot.
Die Anlage wurde in der späten Mittelalterzeit von Siedlern errichtet, die Sicherheit und strategische Kontrolle über die Gewässer suchten. Die Insel wurde als befestigte Wohnstätte konzipiert, um die Bewohner vor Angriffen zu schützen.
Der Name stammt aus dem Schottisch-Gälischen und zeigt die historische Verbindung zwischen den Bewohnern dieser Gegend und dem Hochland. Die Insel spiegelt eine Zeit wider, als Wassersiedlungen ein wichtiger Teil des lokalen Lebens waren.
Das Gelände ist über einen teilweise versunkenen Damm erreichbar, der vom östlichen Ufer zur Insel führt und durch flaches Wasser von etwa ein bis eineinhalb Metern Tiefe überquert wird. Besucher sollten sich auf nasse Bedingungen vorbereiten und geeignetes Schuhwerk tragen, da der Zugang von den Wasserpegeln abhängt.
Eine spezialisierte Bootsanlegestelle in der südwestlichen Ecke der Insel zeigt, dass die Bewohner stark auf Wassertransport und Handel angewiesen waren. Dieser Zugang ermöglichte direkten Kontakt zu anderen Gemeinden auf dem See und weiter entfernten Gebieten.
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