Easter Greenock Castle, Mittelalterliche Burg in Inverclyde, Schottland
Easter Greenock Castle war eine Steinburg, die auf erhöhtem Gelände über dem Clyde River stand und eine L-förmige Struktur mit einem rechteckigen Hauptgebäude aufwies. Die Burg diente als Verwaltungszentrum und dominierte die umliegende Landschaft, obwohl heute keine sichtbaren strukturellen Überreste mehr vorhanden sind.
Die Burg gehörte der Familie Crawford von Kilbirnie, die das Land während der Herrschaft von Maria, Königin der Schotten, im sechzehnten Jahrhundert erhielten. Diese Familien prägten die Region über Generationen hinweg, bis sich die Besitzverhältnisse zu Beginn der Neuzeit verschoben.
Die Burg war das Zentrum der Macht für die Landschaften von Cartsburn und Easter Greenock und kontrollierte lokale Fischereirechte sowie den Zugang zu Mühlen. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie dieser Ort die Wirtschaft und die sozialen Strukturen der Region geprägt hat.
Der ehemalige Standort der Burg ist heute durch Castle Road gekennzeichnet, wo keine baulichen Überreste über dem Boden sichtbar sind. Besucher sollten mit angemessenen Schuhen kommen, um die Gegend erkunden zu können, wo die historische Stätte in der modernen Landschaft verborgen ist.
Im Jahr 1669 verkaufte Margaret Crawford die Ländereien an Sir John Schaw, wodurch Easter und Wester Greenock zu einem einzigen Baronie vereinigt wurden. Diese Fusion veränderte die politische Struktur der Region und machte Greenock zu einem wichtigeren territorialen Zentrum.
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