Ferrier Estate, Nachkriegs-Wohnsiedlung in Kidbrooke, London, Vereinigtes Königreich
Die Ferrier Estate war eine Wohnsiedlung in Kidbrooke mit 74 Gebäudeblöcken, die aus mehrgeschossigen Wohnhäusern und hohen Türmen bestanden. Diese Bauten verteilen sich über große Grünflächen und prägten die südliche Stadtlandschaft Londons für Jahrzehnte.
Die Siedlung entstand zwischen 1968 und 1972 durch den Londoner Gemeinderat auf dem Gelände einer früheren RAF-Basis. Die schnelle Errichtung gelang durch vorgefertigte Betonteile, die als innovative Baumethode der Nachkriegszeit eingesetzt wurden.
Die Siedlung beherbergte zahlreiche Flüchtlingsfamilien und stellte ein bedeutendes Beispiel für gemeinschaftsorientierte Sozialwohnungen der Nachkriegszeit dar.
Der Ort existiert heute nicht mehr, da der Abriss 2009 begann und das Gelände neu entwickelt wurde. Besucher können jedoch noch einzelne bauliche Reste oder historische Aufzeichnungen finden, um mehr über die frühere Siedlungsstruktur zu erfahren.
Die Siedlung enthielt elf zwölfgeschossige Türme, die auf zwei separate Baufelder verteilt waren und jede Gruppe mit eigenen zentralen Heizanlagen versorgt wurden. Diese ungewöhnliche Aufteilung zeigt, wie Stadtplaner versuchten, große Komplexe in überschaubare Einheiten zu unterteilen.
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