Folkestone Castle, Normannische Burgruine auf Castle Hill in Folkestone, England
Folkestone Castle sind Ruinen eines normannischen Befestigungsbauwerks auf einem Hügel in Folkestone mit Erdwällen und Gräben rund um den Gipfel. Im Inneren befindet sich eine ovale Umfriedung, in der einst Wohngebäude standen und die gesamte Anlage zeigt die typische Anordnung einer mittelalterlichen Verteidigungsanlage.
Die Burg wurde um 1095 nach der normannischen Eroberung erbaut und ersetzte eine frühere Festung in der Nähe des Hafens. Diese ursprüngliche Befestigung war durch Küstenerosion ins Meer gestürzt, weshalb eine neue Anlage höher oben auf dem Hügel notwendig wurde.
Der Ort war im Mittelalter ein wichtiger Verteidigungspunkt der Küste und spielte eine Rolle im Schutz vor Angriffen vom Meer. Heute können Besucher noch die Spuren dieser strategischen Bedeutung in der Anordnung der Befestigungen erkennen.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und verfügt über einen Rundweg, der einen Überblick über die Befestigungsanlagen ermöglicht. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg über unebenes Gelände mit Erdwällen und Mulden führt.
Im Inneren der Ringanlage befindet sich ein tieferer Brunnen, der Wasser für die Bewohner lieferte und die Burg während längerer Belagerungen unabhängig machte. Diese Wasserversorgung war entscheidend für die Selbstversorgung der Festung in Zeiten der Not.
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