The Georgian House, Wohnmuseum in Bristol, England
Das Georgian House ist ein vierstöckiges Wohnhaus aus der späten Georgianischen Epoche mit elf Zimmern, die Wohn- und Schlafräume der Familie sowie die Arbeitsräume der Dienstboten zeigen. Die Ausstellung dokumentiert die Original-Ausstattung und Möbel dieser Periode in ihren authentischen Räumen.
William Paty entwarf das Gebäude 1791 für John Pinney, einen Zuckerhändler, dessen Wohlstand aus Plantagen in den Westindien stammte. Das Haus zeigt, wie die Reichtümer aus diesem Handel die Architektur und das Leben in Bristol prägten.
Das Haus erzählt von Bristols Verbindung zum Zuckerhandel und zeigt persönliche Geschichten von Menschen wie Pero, die hier lebten und arbeiteten. Besuchern wird deutlich, wie das tägliche Leben in einem Haushalt mit beiden Wohnbereichen und Dienstbotenzimmern ablief.
Das Haus ist für Besucher mit begrenzten Möglichkeiten beim Hochfahren mit dem Rollstuhl ausgestattet, da die Struktur des georgianischen Gebäudes Einschränkungen mit sich bringt. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um alle vier Etagen und verschiedenen Zimmer langsam zu erkunden.
Das Haus bewahrt ein ungewöhnliches kaltwasser-tauchbad aus georgianischer Zeit, das technische Innovationen dieser Epoche zeigt. Das originale Schreibtisch-Bücherregal im Arbeitszimmer ist ebenfalls bemerkenswert und bietet Einblick in den Geschmack des wohlhabenden Besitzers.
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