Gibside, Grade-I-klassifizierter Park und Garten in Gateshead, Vereinigtes Königreich.
Gibside ist ein weitläufiger Landsitz mit georgianischem Landschaftsgarten in Gateshead, der sich über die bewaldeten Täler und Hügel westlich der Stadt ausdehnt. Das Gelände umfasst gewundene Pfade entlang des Flussufers, terrassierte Gärten mit alten Bäumen und mehrere steinerne Bauwerke aus dem 18. Jahrhundert, die über das gesamte Areal verteilt liegen.
George Bowes begann ab 1720 mit der Gestaltung des Anwesens und finanzierte die Arbeiten durch Einnahmen aus nahegelegenen Kohlegruben, die seiner Familie gehörten. James Paine entwarf später die Kapelle und weitere Gebäude, die den Reichtum der nordenglischen Bergbauaristokratie während des Georgianerzeitalters widerspiegelten.
Der Name Gibside stammt aus altenglischen Wurzeln und bezeichnet die Hanglage oberhalb des Derwent-Tals, wo sich das Anwesen erstreckt. Besucher erleben heute gepflegte Spazierwege durch waldreiche Hänge, während die Kapelle als ruhiger Ort für Betrachtung dient und regelmäßig für Gottesdienste und Hochzeiten genutzt wird.
Das Anwesen bietet mehrere Rundwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die durch Wälder und entlang des Flusses führen. Rollstuhlgerechte Wege verbinden die Hauptbereiche, und der National Trust stellt Mobilitätshilfen zum Ausleihen bereit, um den Besuch für alle zugänglich zu machen.
Die Ruinen von Gibside Hall dienen heute als Winterquartier für mehrere geschützte Fledermausarten, die in den alten Mauern Unterschlupf finden. In den Stallgebäuden nisten jedes Frühjahr Schwalben, die durch speziell angebrachte Öffnungen ein- und ausfliegen können, während Besucher die Gebäude erkunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.